Medienberichte zufolge gibt es in der Landesregierung Überlegungen, den Preis für Anwohner-parkausweise zu erhöhen. Eine Erhöhung von 30 auf bis zu 300 EURO ist demnach Gegenstand der Überlegungen. Der Kommunalpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sebastian Ehlers, erteilt entsprechenden Überlegungen eine Absage.

„Hände weg von den Anwohnerparkausweisen. Es mag so sein, dass es in einzelnen Städten einen erhöhten Druck auf die Anwohnerparkzonenen gibt, weil die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze in einem schlechten Verhältnis zu den angemeldeten Fahrzeugen steht. Dieses Problem über den Preis lösen zu wollen, wird allerdings lediglich dazu führen, die soziale Segregation in den Innenstädten weiter anzuheizen. Im Ergebnis wird auf diejenigen, die ohnehin schon wenig verdienen, noch weiter Druck gemacht, sich eine Wohnung in einem weniger begehrten Stadtteil zu suchen oder die Stadt ganz zu verlassen. Möglicherweise ist aber auch Kern der Überlegungen, denjenigen, die mehr Mindestlohn kriegen sollen, das Geld wieder möglichst elegant aus der Tasche zu ziehen. Sei es wie es sei: Eine saftige Kopfpauschale für das Recht auf Parkraum lehne ich ab. Ich bin dagegen, den sozialen Druck auf die Städte weiter zu erhöhen und die vielen Pendlerinnen und Pendler zu bestrafen, die auf das Auto angewiesen sind.”

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